Yvonne’s Geschichte von ihrer Hündin Sina // Erinnerungsring mit Pfotenabdruck

 
Das Schönste an unserer Arbeit sind für mich immer die wunderschönen Geschichten, die dahinter stecken – und wir haben das Glück, dass manche unserer Kunden ihre Geschichten mit uns teilen. Nicht nur einmal hat uns eine Kundengeschichte zu Tränen gerührt, manche sind einfach so schön, andere wiederum unendlich traurig – und auch bei Yvonne’s Geschichte hatte ich einen Kloß im Hals, aber vor Freude! Dabei war der Anlass, aus dem sie sich ihren ganz besonderen Erinnerungsring von uns anfertigen ließ, eigentlich traurig: bei ihrer Hündin Sina wurde ein Tumor diagnostiziert. Das Ende der Geschichte möchte ich nicht vorwegnehmen, denn ich möchte Yvonne selbst zu Wort kommen lassen – ich habe sie gebeten, mir die Geschichte von Sina aufzuschreiben, und sie war so lieb und hat sich viel Zeit genommen, Euch und uns alles von Anfang an zu erzählen …

“Alles begann am 21.09.1999 in Magdeburg, als meine kleine Sina geboren wurde. Sie war etwa 10 Wochen alt als sie zu mir kam. Ein kleines süßes Mäusekind, was aufgeweckt durch die Wohnung flitzte. Das ist jetzt alles über 16 Jahre her. Das ist fast mein halbes Leben! Eine unsagbar lange Zeit, in der wir viel zusammen erlebt haben. Immer ist sie an meiner Seite und sie hat mir schon durch viele schlechte Zeiten geholfen. Wenn ich verzweifelt war, tiefen Kummer hatte und saß und mir die Augen aus weinte, sprang sie auf meinen Schoß und leckte mir die Tränen aus dem Gesicht. Sie holte ihr Spielzeug und forderte mich zum Spielen auf. Fast als wollte sie mir sagen: “Komm, sei nicht mehr traurig! Schau, ich bin da und jetzt spiel mit mir!“ Sie ist so ein freundlicher und lebensfroher Hund. Immer aufgeschlossen und freundlich allem und jedem gegenüber.

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Auch sie hatte schon ein paar schwere Zeiten in ihrem Leben und musste schon ein paar Operationen über sich ergehen lassen. Auch das hat uns eng zusammen geschweißt und auch ich war und bin immer an ihrer Seite. Zuletzt im August 2015. Wir waren beim Arzt, weil sie eine Blasenentzündung hatte. Weil sie so schmerzempfindlich beim Abtasten war, machten wir eine Röntgenaufnahme. Betretene Gesichter, als wir wieder in den Behandlungsraum kamen und mir schwante nichts Gutes. Der Arzt fing an das Röntgenbild zu erläutern. Dann sagte er, dass zufällig das Herz mit auf der Aufnahme zu sehen ist. Leider stellt sich hier heraus, dass sie einen Tumor am Herzen hat. Es war ein riesen Schock für mich und ich fragte, wie es nun weiter geht und wie die Prognose ist. Der Arzt sagte: „Wenn es gut läuft noch 6 Monate und im schlimmsten Fall noch zwei Wochen.“ ZWEI WOCHEN!!!! Es war, als würde man mir den Boden unter den Füßen wegreißen! Wir gehen wegen einer „harmlosen“ Blasenentzündung zum Arzt und ich bekomme meinen Hund „halb tot“ wieder mit. Er machte noch mehr Erklärungen dazu, aber ich war nicht mehr fähig dem zu Folgen. Die Tränen liefen und es fühlte sich an, als würde man mir das Herz raus reißen. Zum Glück war mein Mann dabei und er konnte mir dann später alles erzählen.

Die folgende Zeit und besonders die erste Nacht waren der Horror. Ich kuschelte die ganze Nacht mit ihr und meine Tränen nahmen kein Ende. Ein paar Tage später machten wir ein Herzultraschal und es wurde festgestellt, dass der Tumor wesentlich kleiner ist, als er sich im Röntgenbild darstellte. Ich atmete etwas auf. Ergebnis war nun: sie bekommt ein Medikament, was das Herz unterstützt und die nächste Untersuchung in drei Monaten, solange es ihr nicht schlechter geht inzwischen. Das verblüffende an dem Ganzen war für mich, dass ihr überhaupt gar nichts anzumerken war. Es ging ihr sehr gut und auch das Herz stellte sich, bis auf den Tumor, Top in Ordnung dar. Das wunderte mich und für mich stand schnell fest, dass ich noch eine weitere Meinung einholen möchte.

Soweit der Plan… Nun musste ich mich aber unweigerlich mit dem Thema auseinander setzen was passiert, wenn sie über die Regenbogenbrücke gegangen ist. Sie soll auf jeden Fall zu Hause sein, in einer schönen Urne. Damit sie immer bei mir ist. Doch ich suchte noch nach etwas, was ich immer bei mir tragen kann… Auf der Suche nach einer schönen Urne stieß ich auf Kettenanhänger mit Pfotenabdruck. Tolle Idee dachte ich, aber ich trage für gewöhnlich keine Ketten. Also suchte ich weiter und tata… ich fand die Seite von FOYA! Ich war sofort begeistert und verfasste sofort eine Anfragemail. Ich war sehr angenehm überrascht über die schnelle und sehr nette Antwort.

Es folgten zahlreiche Mails und auch einige Telefonate, in welchen wir die Details besprachen und ich meine Wünsche äußerte. Nicht zu vergessen: der Pfotenabdruck. Es hat ihr nicht wirklich gefallen, denn alles was ihre kleinen süßen Pfötchen betrifft, kann sie nicht leiden. Weder abtrocknen, noch das Fell schneiden oder die Krallen ein wenig stutzen… Ich schätze es kitzelt einfach zu sehr und das ist ihr unangenehm. Aber mit viel Geduld und Zureden haben wir dann doch den perfekten Abdruck hinbekommen:-) Dann die Endfassung der Entwürfe… Meine Spannung stieg und ich konnte es kaum noch erwarten, dass mein Ring endlich fertig war.

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Inzwischen stand der Termin in der Tierklinik an… Ich erzählte der Ärztin, die sich auf Kardiologie spezialisiert hat, den bereits vorliegenden Befund. Die Untersuchung begann… Ich war so gespannt, denn es waren jetzt ein paar Wochen vergangen und ich wollte auch sehen, ob der Tumor gewachsen ist und wenn ja wie schnell… Einfach um auch eine Prognose stellen zu können.

Die Ärztin schaute sehr genau und lange auf den Monitor. Ich rechnete mit dem Schlimmsten und mir war ganz schlecht vor Aufregung… Mein Herz raste und ich hatte unfassbar große Angst vor dem Ergebnis! Dann sagte sie: “Also einen Tumor kann ich hier nicht erkennen! Ich sehe eine Art Gewebestrebe, die hier am Herz festgewachsen ist, die da auch nicht hin gehört. Es kann sein, dass ihr Hund das schon sein ganzes Leben hat. Das kann man so genau nicht sagen. Es scheint ihr keinerlei Probleme zu machen und das ist auch nichts Gefährliches. Aber Tumorgewebe kann ich hier nicht erkennen.“

Ich kann nicht in Worte fassen, was ich in diesem Moment empfunden habe! Ich sagte der Ärztin, dass sie sich nicht vorstellen kann, wie glücklich sie mich gerade macht! Ich konnte es nicht fassen! All der Kummer und die Sorgen in den letzten Wochen umsonst! Aber zum Glück! Nun haben wir hoffentlich noch eine lange und frohe Zeit vor uns und ich muss mich noch lange nicht verabschieden…

Als der Ring dann ankam war ich restlos begeistert. Er ist so wunderschön und einzigartig geworden! Ich schrieb sofort eine Mail, in der meine Überwältigung hoffentlich zum Ausdruck kam. Ich bin so dankbar für dieses schöne Schmuckstück, was jetzt zum Glück und hoffentlich noch lange im Schrank liegen kann. Denn ich werde es erst tragen, wenn… Aber daran muss ich hoffentlich noch lange nicht denken… <3 Mein Mäusekind ist mein EIN und ALLES…!

Während ich das hier alles schreibe, liegt sie, wie sollte es auch anders sein, neben mir auf der Couch und frönt ihrer Lieblingsbeschäftigung… Dem Schlafen… ;o)

Auch hier an dieser Stelle möchte ich Ihnen noch einmal von Herzen danken! Für die tolle Zusammenarbeit und für Ihre Professionalität. Dafür, dass Sie immer offen waren für meine Wünsche und Ideen! Für Ihr Verständnis und für so viel Herzlichkeit, die mir zuteil wurde! VIELEN DANK!”

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Was für eine wunderschöne Geschichte, findet Ihr nicht? Ich jedenfalls war nach dem ersten Lesen wirklich sprachlos, denn ich finde, man kann aus Yvonne’s Erzählung wirklich nachempfinden, wie sie diese emotionale Achterbahnfahrt mitgenommen hat. Umso schöner, dass alles so gut ausgegangen ist. Wir jedenfalls drücken die Daumen, dass Yvonne noch ganz viel Zeit mit ihrer Sina verbringen kann – da darf der Ring ruhig noch eine Weile in der Verpackung bleiben 😉

Zum Ring selbst: gefertigt haben wir dieses Stück aus 935er Silber, darin eingearbeitet ist Sina’s Pfotenabdruck. Für die Gravur hat Yvonne sich ein Ornament gewünscht, dieses haben wir gemeinsam entwickelt: ich habe auf Basis ihrer Vorgaben eine erste Skizze erstellt, die wir dann in mehreren Schritten immer weiter verfeinert haben, bis Yvonne ganz zufrieden damit war – das Motiv im Ganzen seht Ihr unten auf dem zweiten Bild, es ist auf beiden Seiten graviert (quasi gespiegelt), sodass der Pfotenabdruck sehr schön davon eingerahmt wird. Als Innengravur hat Yvonne sich “Mäusekind”, ein Datum und ein Herzchen gewünscht, alles in der Schriftart “Scriptrund”, die Ihr bei unseren Standardgravurschriften findet. Alles in allem eine wirklich runde Sache! 🙂

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Liebe Grüße,
Katja

2 replies on “Yvonne’s Geschichte von ihrer Hündin Sina // Erinnerungsring mit Pfotenabdruck

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