Neues zu unserem Schmuck mit Fingerabdruck

Wie geht es bei uns weiter mit dem Fingerabdruck-Schmuck?

Vielleicht habt Ihr es schon gesehen: seit einiger Zeit sind unsere Fingerabdruck-Schmuckstücke im Shop auf „nicht verfügbar“ gestellt. Der Hintergrund ist, dass wir unser Fertigungsverfahren umstellen (bzw. umgestellt haben) und zukünftig mit Abdrücken auf Papier arbeiten werden. Um das zu erläutern, muss ich ein bisschen ausholen: wir haben ja bereits 2015 unsere Fertigung der Schmuckstücke mit Hand-, Fuß-, Pfoten- und Hufabdrücke umgestellt von 999er auf 935er Silber. Das war damals nicht nur eine Umstellung des Materials, sondern des gesamten Fertigungsverfahrens. Nur die Fingerabdrücke waren noch bei dem „alten“ Verfahren geblieben – bis jetzt.

Nun fragt Ihr Euch vielleicht, ob wir uns mit den Abdrücken auf Papier quasi selbst „untreu“ werden, schließlich sind wir ja eigentlich die Experten für 3D-Abdrücke. Diese Frage haben wir uns selbst auch gestellt und lange darüber nachgedacht. Tatsächlich ist es so, dass Fingerabdrücke für uns eigentlich schon lange nicht mehr den Stellenwert haben wie früher. Anfangs kannten viele nur den Fingerabdruck-Schmuck und kamen darüber zu uns, nur um dann zu sehen, dass wir auch mit anderen Abdruckarten arbeiten. Mittlerweile erfreut sich unser Schmuck – und das freut uns ganz besonders! – vor allem auch bei Tierbesitzern großer Beliebtheit, deshalb sehen wir es inzwischen einfach nicht mehr als notwendig an, für Fingerabdrücke noch bei dem alten Fertigungsverfahren zu bleiben und quasi zwei verschiedene „Produktionsstränge“ nebeneinander laufen zu lassen. Gerade WEIL wir unseren Schwerpunkt auf die 3D-Abdrücke legen, sind, bis auf wenige Ausnahmen, fast alle Schmuckstücke, die wir fertigen, mit Hand-, Fuß-, Pfoten- und Hufabdrücken – weil unsere Kunden erkennen, dass diese Art der Abdrücke bei uns etwas Besonderes ist. Fingerabdrücke gibt es bei vielen Anbietern – die Abdrücke von Händen, Füßen, Pfoten und Hufen von einer echten 3D Vorlage gibt es deutschlandweit nur bei uns (und auch international haben wir bisher nichts Vergleichbares gefunden).

Das heißt aber nicht, dass es bei uns jetzt keine Schmuckstücke mit Fingerabdruck mehr gibt – sie sehen vom Stil her nur etwas anders aus als vorher. Und da wir davon bisher kaum Bilder haben, sind die Artikel in unserem Shop momentan nicht repräsentativ für das, was wir im Fingerabdruck-Bereich mit unserem neuen Fertigungsverfahren liefern – weshalb sie auch bis auf Weiteres als „nicht verfügbar“ markiert bleiben, denn wir möchten die Gelegenheit haben, jeden einzelnen Interessenten persönlich darauf hinzuweisen. Deshalb: solltet Ihr ein Schmuckstück mit Fingerabdruck von uns wünschen, sprecht uns, wie immer, einfach direkt an.

Wie funktioniert jetzt also das neue Verfahren? Ihr könnt, wie gehabt, von uns ein Abdruckset erhalten, das ist nur jetzt kein zwei-Komponenten-Silikon mehr, sondern ein „inkless“, also „tintenloses“ Abdruckset, bei dem Ihr mit Hilfe eines Tuchs eine farblose (gefühlt leicht ölige) Flüssigkeit auf Euren Finger streicht und diesen dann auf ein Spezialpapier drückt – bzw. eher „tippt“. Ich habe das ausführlich ausprobiert und festgestellt, dass ein ganz leichtes Antippen des Papiers die besten Ergebnisse bringt. Das Ganze gibt’s auch schon als Video-Anleitung, damit Ihr Euch das vorstellen könnt:

Das geht natürlich auch mit normalen Papier und einem Stempelkissen mit feiner Tinte und es reicht uns sogar ein Scan per eMail, d.h. es ist nicht zwingend erforderlich, dass Ihr die Abdrücke mit Hilfe unseres Abdrucksets nehmt. Wie auch bei den anderen Abdruckarten rechnen wir Euch immer selbst bereitgestellte Abdrücke auf Euren Schmuckstückpreis an – das sind keine großen Summen, aber was wir an Ersparnissen an Euch weitergeben können, sollt Ihr natürlich auch erhalten.

Erste gute Ergebnisse haben wir damit auch bereits erzielt – und damit kann ich Euch an dieser Stelle schonmal zeigen, wie die Schmuckstücke mit dem neuen Verfahren aussehen. Wir simulieren die Tiefe der Fingerabdrücke und können sie auch leicht gewölbt in das Schmuckstück einbringen – das hat den Vorteil, gerade bei Kindern, dass ein deutlich größerer Teil des Abdrucks verwendet werden kann (mit den Abdrücken in Silikon war es häufig so, dass bei kleinen schmalen Fingern, die in sich sehr stark gewölbt sind, nur der mittlere Teil für das Schmuckstück verwendet werden konnte, weil der Abdruck sonst zu tief geworden wäre). So können wir sogar vollflächig arbeiten, d.h. den Abdruck über die gesamte Oberfläche des Schmuckstücks setzen wie bei diesen Manschettenknöpfen:

Manschettenknöpfe mit Fingerabdruck

 

Diese besonderen Schmuckstücke in einer eigens entworfenen Engel-Form haben wir für eine Kundin gefertigt, die mir im Anschluss sogar noch viele Fragen zu ihrem Beruf – sie ist Sterbeamme – beantwortet hat, das ganze Interview findet Ihr hier: >> Sprechen wir mal über … den Tod.

Fingerabdruck Kette Engel

 

Und wenn wir jetzt einfach mal auf die Anhänger schauen, die wir bisher regulär im Shop hatten, dann haben wir zumindest einen davon schon mit dem neuen Verfahren gefertigt, das sieht jetzt also so aus:

Fingerabdruck Kette Kettenanhänger

Ich hoffe, das gibt Euch einen Eindruck von dem neuen „Look“ – wir arbeiten hier hinter den Kulissen sehr viel daran, unsere Produkte und Prozesse weiter zu entwickeln, so dass es sowohl für Euch ein wunderschönes Ergebnis bringt als auch für uns vom Verfahren her so gut passt, dass es dann auch zu einem akzeptablen Preis möglich ist. Wie immer: bei Fragen und Sonderwünschen einfach melden, wir machen gern alles Mögliche möglich, auch mit Fingerabdrücken 😉

Liebe Grüße,
Eure Katja

Schreiben Sie einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.