#jahrdergeschichten: Was wirklich wichtig ist im Leben

Esther’s Geschichte vom “Katzerich”, der sich seine Familie selbst suchte.

Esther hat uns mit ihrer Geschichte ein großes Lächeln ins Gesicht gezaubert. Sie meinte nämlich, dass es auf unserer “Jahr der Geschichten” Seite noch nicht genug Geschichten gäbe, und wollte das ändern. Ein Schmuckstück hatte sie zu dem Zeitpunkt noch nicht bei uns bestellt – und eigentlich wäre ihre wunderschöne Geschichte deshalb quasi “außer Konkurrenz” gelaufen – aber dann hat sie sich doch kurzerhand noch entschieden, sich zum Ende dieses Jahres in die Liste unserer wunderbaren und unvergesslichen Kund*innen einzureihen. Mit ihrer fröhlichen Art ist unser eMail-Austausch eine große Freude für mich und wir freuen uns schon auf das Schmuckstück, das wir dann im nächsten Jahr für sie anfertigen dürfen. Aber fangen wir mit Esther’s Geschichte von vorne an:

“Bei der Recherche nach Erinnerungs bzw.Unikatschmuck bin ich vor ein paar Monaten zufällig auf Eure Seite gestoßen und dachte sofort “Das ist es!” wonach ich gesucht habe. Zuerst auf Urnen bzw. Ascheschmuckstücke aufmerksam geworden, glaubte ich bereits die Form gefunden zu haben immer einen Teil unsres kleinen Schatzes bei mir tragen zu können.

Und dann habe ich gesehen, was Ihr alles leisten könnt. Man erkennt sofort, dass Ihr mit Herz und Seele dabei seid. Genau das ist es, wonach ich gesucht habe. Herz und Seele unsres kleinen Seelenschmeichlers für immer fest halten zu können.

Denn, unser kleiner “Pascha” machte sich vor ca.12 Jahren auf den Weg, ganz allein, noch nicht mal ein Jahr alt, suchte ER sich ein liebevolles ZUHAUSE! Dies erkannte er in der Form des Hauses meiner Schwiegereltern. Und hat beides, HAUS und BEWOHNER, sofort adoptiert.

Er hat meine Schwiegereltern und uns zu guten “Dosenöffnern” erzogen und sorgt seit dem für unzählig viele unvergesslich schöne Geschichten, die unser Leben einfach nur bereichern und die uns zeigen, dass er zur Familie gehört. Er ist wirklich ein Herz und eine Seele und spürt wie kein anderer, wenn man mal eine Kuschel- oder Schnurreinheit braucht. Er tarnt es dann natürlich so, als würde er sie gerade einfordern 😉

Er ist der einzige, der meinen Mann dazu bringt, mit der Arbeit zu pausieren und sich den wirklich wichtigen Dingen – z.B. Katze kraulen – zu widmen. Und es ist schön zu sehen, wie dann beide zufrieden seufzend und entspannt die Zeit gemeinsam genießen. Ich wünschte, ich wäre eine Katze 🙂

Unser kleiner Katzerich tapste also auf seinen kleinen Samtpfoten mitten in unser Herz und hinterlässt dort seitdem permanent unauslöschbare kleine Erinnerungen und Spuren, die uns niemand mehr nehmen kann. Dennoch wird wohl bald der Moment kommen, in dem wir ihn gehen lassen müssen, wieder allein. Schweren Herzens, auch wenn wir bis dahin versuchen, so viel Zeit wie möglich miteinander zu verbringen und jeden Moment noch bewusster als sonst zu genießen und festzuhalten. Wir können ihn leider nicht für immer halten. Unsere Herzen schon!

Ich möchte mir diesen kleinen Seelenabdruck für immer bewahren und bei mir tragen und bin froh, dass es Menschen wie Euch gibt, die diesen Wunsch nicht nur verstehen, sondern auch mit Herz und Seele umsetzen können!

Ich kann Esther nur zustimmen, “Katze kraulen” ist auf jeden Fall wichtiger als zu arbeiten! Wir halten die Daumen, dass der kleine “Pascha” noch ein Weilchen bei seiner Familie bleiben kann und sie stets an die wichtigen Dinge im Leben erinnert.

Update 24. November: nur einen Tag, nachdem ich Esther’s Geschichte veröffentlicht habe, ist Pascha heute über die Regenbogenbrücke gegangen. Viel schneller als erwartet. Esther hat sein kleines Pfötchen bis zum Schluss gehalten, er ist in Liebe gegangen und hat viele wundervolle Pfotentapsen in ihrem Herzen und den Herzen seiner Familie hinterlassen.

Alles Liebe

Katja

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